7 Kriterien Wirtschaft
212 Bewirtschaftungskonzept arealübergreifend
Das Bewirtschaftungskonzept soll immer unter dem Aspekt der Ressourcenschonung und Sicherung der notwendigen Qualität entwickelt werden. Dabei sollen die im KB beschriebenen Ziele, ein Bauwerk zu erhalten, das gleichzeitig:
- eine hohe Qualität bezüglich Nutzung und Betrieb bietet
- eine hohe Werterhaltung aufweist
- effizient bewirtschaftet werden kann
- hinsichtlich Lebenszykluskosten optimiert ist
- stets leitend für das Konzept sein sollen.
Die folgenden Punkte sollen mindestens enthalten sein:
Räumliche und technische Abgrenzung
- Welche Innen- und Aussenräume, sowie welche Anlagen sind Teil dieses Konzeptes?
→ im Grundsatz alles, was mehreren Akteuren zur Nutzung zur Verfügung steht? - Klar definierte Schnittstellen zu anderen Konzepten (Energieversorgung, Betrieb, Sicherheit, etc.)
- Etc.
Materielle Bewirtschaftung
- Vorgaben, wie die Bewirtschaftung zu erfolgen hat (Qualität der Reinigungsmittel, Einsatz und Qualität von Maschinen und Geräten, Periodizität, etc. etc.)
- Betriebsdauer und -intensität (Beleuchtungen, Lüftung, Heizung, etc.)
- Entsorgung
- Etc.
Organisation der Bewirtschaftung
- Verantwortlichkeiten
- Kostenteiler
- Interventionsablauf bei Unzufriedenheit
- Anpassung des Bewirtschaftungskonzeptes an die Entwicklung (Markt, Regulatorien, Bedürfnisse der Nutzenden etc.)
- Etc.
Rechtliche Absicherung
- Wie ist sichergestellt, dass die nachhaltige Bewirtschaftung auf Dauer ausgelegt ist (STWEG-Reglemente, Zusammenarbeitsvereinbarungen, Dienstbarkeiten etc.)?
- Wie wird die künftige Entwicklung des Konzeptes abgesichert?
213 Wiederverwendung
Messgrösse 2: Materialdokumentation
Analog Kriterium 213 Wiederverwendung und Systemtrennung, Messgrösse 4: Materialdokumentation in der Anwendungshilfe SNBS-Hochbau
221 Naturgefahren
Analog Kriterium 221 Naturgefahren in der Anwendungshilfe SNBS-Hochbau
231 Regionale Wertschöpfung
Analog Kriterium 231 Regionale Wertschöpfung in der Anwendungshilfe SNBS-Hochbau